Das Jahr in Bauernregeln

05.07.01

06.07.01

07.07.01



Januar muß vor Kälte knacken, Wenn die Ernte gut soll sacken.
Der Februar baut manche Brück, Der März bricht ihnen das Genick.
Märzenstaub
bringt Gras und Laub; Märzenschnee tut den Früchten weh.
April
naß und kalt, Wächst das Korn wie ein Wald.



Bitte helfen Sie!" ruft das späte Mädchen ins Telefon. „Ein nackter Mann versucht, in mein Schlafzimmer zu klettern!" „Ich verbinde Sie mit der Funkstreife. Hier ist die Feuerwehr." „Ich weiß", kommt die ungeduldige Antwort. „Ich wollte ja auch die Feuerwehr. Wir brauchen eine längere Leiter." 

 

08.07.01

09.07.01

10.07.01

Im Mai regnet es Gras.
Wenn kalt und naß der Juni war, Verdirbt er meist das ganze Jahr.
Der Juli bringt die Sichel, Für Hans und Michel.
Was August nicht vermocht, Auch der September nicht kocht.
Donnert's im September noch, Wird der Schnee um Weihnacht hoch

Petra und Paula stehen vor einem Kino und betrachten die Fotos. Meint Petra:  "Da können wir leider nicht reingehen. Erstens ist der Film erst ab sechzehn, und zweitens habe ich niemanden, der auf mein Baby aufpaßt."

 

11.07.01

12.07.01

13.07.01


Oktoberhimmel voller Sterne. Hat warme Ofen gerne.
Novemberschnee, Tut der Saat nicht weh.
Dezember veränderlich und lind, Ist der ganze Winter ein Kind.

Heiratsanzeige! »Jungfrau (57) , noch fit, wünscht sich als Lebenskameraden einen stattlichen Stier, der sich schon die Hörner abgestoßen hat und die köstliche Ruhe einer abgegrasten Wiese zu schätzen weiß!«

 

  QuellenBauernregeln aus Bayrisches Lesebuch 3/4. Klasse, 1950